An Palmsonntag (29.03.2026) feierte die Gesamtkirchengemeinde Gründelhardt-Oberspeltach-Spaichbühl ihren Mitarbeitergottesdienst. Im Zentrum stand der Dank an über 140 Mitarbeitende, die zusammen über 250 Dienste übernehmen.

Nach dem Glockengeläut – unterstütz von unseren jüngeren Gottesdienstbesuchern …

ging es mit dem Lied des Kirchenchors los: „Come let us sing, sing to the Lord, come, let us shout joyfully …“

Inhaltlich ging es um die Salbung in Betanien (Markus 14,1-9): Eine Frau kommt kurz vor Karfreitag zu Jesus in das Haus von Simon. Sie hat ein wertvolles Öl dabei im Wert eines Jahreseinkommens. Und gießt es über Jesus aus und salbt ihn. Die anderen Menschen regten sich darüber auf. Sie sagten: Das ist doch Verschwendung. Was hätte man mit diesem Wert alles Gutes machen können.“ Doch Jesus sagte „Lasst sie. Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Sie hat meinen Leib im Voraus gesalbt zu meinem Begräbnis.“

Pfarrer Markus Hammer hat diese Geschichte auf die Mitarbeitende übertragen. Wenn man so viele Menschen sieht und die Zeit, die sie für ihren Dienst in der Kirchengemeinde aufwenden, da könnte man sagen: Das ist doch Verschwendung. Das ist doch zu viel. Wieso gibst du so viel Zeit in dein Ehrenamt und deine Kirchengemeinde? Doch hier gilt das Gleiche wie in der Geschichte. Die Mitarbeitenden geben ihr Herz, sie geben ihre Zeit, ihre Kraft, ihr Engagement für Jesus. Und er ist es wert.

Wir sind unglaublich dankbar um jede und jeden einzelnen, der sich mit seinen Fähigkeiten in die Gemeinde einbringt. Das ist von 1.488 Gemeindegliedern immerhin fast jeder Zehnte. Das ist unglaublich wertvoll und die Grundlage dafür, dass unsere Kirchengemeinde gut in die Zukunft kommt, die sicher herausfordernd wird. Doch mit so vielen Menschen und mit Gottes Geist brauchen wir uns vor nichts zu fürchten.

Nach der Predigt hat der Kirchenchor ein Lied zur neuen Jahreslosung gesungen „Siehe ich will ein Neues schaffen“. Es ist wichtig, dass Gottes Geist wirkt. Und dass wir offen bleiben für sein Wirken. So sind auch neue Gruppen entstanden wie das Männervesper, das Lobpreisteam, das Trauerkaffee oder das Erzählkaffee. Gottes Geist bewegt uns.

Auch Neuerungen sind immer wieder notwendig. Wenn es Wechsel in den Gruppen gibt. Wie zum Beispiel bei Get Alive. Die Gruppe hat sich vorgestellt und darüber erzählt, warum sie in ihrer Gruppe mitarbeiten. Da hat es in der Mitarbeiterschaft im letzten Jahr einen kompletten Wechsel gegeben. Wir sind sehr froh, dass es in der Jugendgruppe weitergeht.

Auch die Jungschar hat ihr Programm in Person von Johannes Reber vorgestellt und darüber berichtet, was sie mit den Kids erleben.

Dann haben Jürgen Leidig und Elisa Kaaden über den Posaunenchor und die Jungbläserausbildung berichtet.

Im Anschluss daran erhielt Rainer Laukenmann für seine über 30-jährige ehrenamtliche Tätigkeit im Kirchengemeinderat Spaichbühl die Johannes-Brenz Medaille.

Was uns alle trägt ist die Kraft, die Gott uns schenkt. Aus dem Glauben an ihn heraus haben wir Fähigkeiten und Kraft, uns für das Gemeinwohl einzusetzen. Um uns allen die Kraft Gottes zuzusprechen, haben wir alle anwesenden Mitarbeitenden unter den Segen Gottes gestellt. Das war ein besonderer Moment. Die linke Hand haben wir nach oben geöffnet, um den Segen Gottes zu empfangen und die rechte Hand haben wir auf die Schulter des Nachbarn gelegt, um diesen Segen auch weiterzugeben.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es noch einen Ständerling. Geplant waren gekaufte, einfache Knabbersachen. Doch es gab Menschen aus der Gemeinde, die gesagt haben: Wir backen etwas. Und so gab es ganz unterschiedliches, wunderbares Gebäck mit Kaffee und Kaltgetränken. Schon an diesem kleinen Beispiel können wir die Liebe Gottes, die wir dann füreinander geben, sehen. Vielen Dank dafür.

Den gesamten Gottesdienst kann man auf unserem YouTube Kanal noch einmal mitfeiern:

Bericht: Markus Hammer
Fotos: aus der YouTube Übertragung und von Joachim Reber

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