Ein reichhaltiges Frühstück mit Stärkung für den Leib und die Seele
Die Gesamtkirchengemeinde Gründelhardt-Oberspeltach-Spaichbühl lud am Samstag, 10. Oktober zu einem Frauenfrühstück ein. An diesem Morgen war der Saal im Oberspeltacher Gemeindehaus vollbesetzt. Das Team hatte ein vielfältiges und reichhaltiges Frühstück vorbereitet. Zuerst stärkte man sich mit frischen Kaffee, Brötchen, Marmelade, Obstsalat, Müsli, Käse usw. danach gab es für die Seele eine Stärkung mit einem Vortrag von Frau Sirka Epple aus Gschwend.
Frau Epple, in der christlichen Lebensberatung, als Heilpraktikerin für Psychotherapie tätig, referierte über das Thema „Das Immunsystem der Seele – widerstandsfähig durch Krisen kommen“.
Seit Corona und dem Lockdown sind manche Menschen nicht mehr zurechtgekommen und leiden an Depressionen. Man fragt sich, warum kommen manche Menschen besser mit Krisen, Rückschlägen, Trennungen, Konflikten, Verlusten und Leid zurecht ohne in eine Depression zu verfallen.
Resilienz ist die Fähigkeit krisenhafte Lebensumstände ohne gesundheitliche, körperliche oder psychische Einbußen zu bewältigen. Die psychische Widerstandsfähigkeit ist mit einem Stehaufmännchen vergleichbar.
Frau Epple gab Beispiele über Personen, die viele Lebenskrisen und Niederlagen erlitten und weitermachten und nicht aufgaben. Sie stellte die sieben Säulen der Resilienz vor, die auf dem Fundament des Glaubens aufgebaut sind. In verschiedenen Beispielen von Menschen, die schwierige Krisen und Lebensumstände durchmachten und die durch die Kraft des Glaubens diese überstanden, gab Frau Epple viele Impulse an ihre Zuhörerinnen mit.
So wurde z.B. Nick Vujicic in einem Video vorgestellt, ein Mann, der ohne Arme und Beine auf die Welt kam. Er wollte sich als Kind sogar das Leben nehmen, hat es aber trotzdem geschafft das Schreiben, das Zähneputzen zu erlernen, ebenso durch Willenskraft Hindernisse zu überwinden. Er wurde ein evangelikaler Pastor, ist verheiratet und hat 4 Kinder.
Ebenso schrieb Anne Frank in ihrem Tagebuch, ein jüdisches Mädchen, das mit ihrer Familie in einem Hinterhaus in Amsterdam vor den Nazis versteckt lebte, „Ich denke nicht an all das Unglück, sondern an all die Schönheit, die noch übrig ist.“
Auch sollte man Lösungen für die Probleme suchen und es so wie Steve de Shazer angehen, von dem dieses Zitat stammt: „Reden über die Probleme, lässt die Probleme wachsen. Reden über die Lösungen, lässt die Lösungen wachsen.“ Man muss Zeit investieren, um sich zu regenerieren und gut auf sich selber achten. Es gibt keine Standardlösungen, denn jeder Mensch ist unterschiedlich. Man muss herausfinden, was stresst mich und was nicht. In Matthäus 22,39 steht, „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“
In Krisen bedeuten soziale Beziehungen viel und es ist gut, wenn man weiß da ist einer auf meiner Seite. Der Glaube an sich selbst, eigene Erfahrungen dürfen nicht abgenommen werden, die Fähigkeiten müssen sich entwickeln. Wenn man seine Einstellung ändert, verändert dies auch sein Leben. Nehmen Sie sich aus der Opferrolle raus. Sie haben die Verantwortung – wie gehe ich damit um, siehe auch das Video von Nick Vujicic.
Eine Zukunftsperspektive heißt Hoffnung in Jesus Christus, laden Sie Jesus in ihr Leben ein! Jeder Mensch gehört zur Familie Gottes, unsere Heimat ist im Himmel. Und es wird einen neuen Himmel und eine neue Erde geben. Haben Sie Kraft durchzuhalten und aufzustehen bei Widerstand.
Bericht und Fotos: Heidi Schwarz-Kaaden



